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Immun-Mangel-Syndrom

Aufgrund von Schätzungen dürften zirka 3000 bis 5000 Menschen in der Schweiz von Immundefekten irgendeines Typs betroffen sein. Allerdings sind nur ca. 600 der Patienten diagnostiziert, denn der Defekt wird von Ärzten und Eltern häufig nicht erkannt. Eine späte Diagnose kann im schlimmsten Fall tödliche Folgen haben. Dabei könnten viele der Patienten durch die regelmässige Behandlung mit Immunglobulinen aus dem Blutplasma gesunder Menschen ein nahezu normales Leben führen.

Warnzeichen für den Verdacht eines Immundefektes bei erwachsenen Personen (gemäss der "European Society for Immundeficiencies ESID"):

  • Vier oder mehr Infektionskrankheiten innert eines Jahres, welche eine Behandlung mit Antibiotika erfordern (Mittelohrenentzündung, Bronchitis, Nasennebenhöhlenentzündung, Lungenentzündung).
  • Rückkehr von Infektionen oder Infektionen, die eine Langzeitbehandlung mit Antibiotika erfordern.
  • Zwei oder mehrere schwere Infektionen durch Bakterien (z.B. Oseomyelitis, Meningitis, Sepsis).
  • Zwei oder mehrere im Röntgenbild nachgewiesene Lungenentzündungen innert drei Jahren.
  • Infektionen an ungewohnten Stellen des Körpers oder durch ungewöhnliche Erreger.
  • Blutverwandtes Familienmitglied mit einem primären Immundefekt.